Heilpraktikerausbildung - Berufliche Möglichkeiten

Tätigkeitsfelder für den Heilpraktiker

Naturheilverfahren haben Schwerpunkte, die sich deutlich von den schulmedizinischen unterscheiden:

Ca. 35 % aller ausgebildeten Heilpraktiker machen sich mit einer eigenen Praxis selbständig, mit guten bis sehr guten Verdienstmöglichkeiten. In den psychosozialen und pädagogischen Berufen sowie den medizinischen Hilfsberufen ist diese Weiterbildung von großem Vorteil und eröffnet neue Möglichkeiten. Darüber hinaus bieten das Feld der Erwachsenenbildung und die pharmazeutische Industrie eine berufliche Perspektive.

Informationen des Arbeitsamtes

Das Arbeitsamt schreibt zum Berufsbild des Heilpraktikers: „Heilpraktiker/innen befassen sich mit der Erkennung und Heilung von Krankheiten. Für sie sind Krankheiten vor allem Störungen des seelischen und körperlichen Gesamtsystems. Die Heilung soll durch die Stärkung der natürlichen Abwehrkräfte erreicht werden. Dabei wenden sie Therapieverfahren an, die grundsätzlich aus der Natur- und Volksheilkunde übernommen sind, zum Beispiel Akupunktur (chinesische Heilmethode durch Einsetzen von Metallnadeln), die Iris-Diagnose (Feststellen von Krankheiten auf Grund von Veränderungen der Farb- und Strukturmuster der Regenbogenhaut des Auges) und Homöopathie (Heilbehandlung mit hoch verdünnten Arzneimitteln).

In der Regel arbeiten Heilpraktiker/innen in selbständiger Tätigkeit im Gesundheitswesen in eigenen Praxisräumen, bei Hausbesuchen gegebenenfalls auch in Räumlichkeiten von Patienten.

In einer Untersuchung hat die Zeitschrift STERN herausgefunden, dass es kaum arbeitslose Heilpraktiker gibt, und dass es sich um einen Beruf handelt, der auch in Zukunft beste Aussichten bietet. Seit einiger Zeit sind Patienten gezwungen, bei ärztlichen Behandlungen aus der eígenen Tasche hinzuzuzahlen. Es wird zukünftig sogar noch mit einer Erhöhung dieser privaten Zahlungen gerechnet. Je höher dieser Anteil wird, desto eher wird sich der Patient (vor allem der chronisch Kranke mit hohem Beratungsbedarf) dem Heilpraktiker zuwenden, der sich genügend Zeit für ihn nimmt.

Der Heilpraktikerberuf im europäischen Ausland

In der Schweiz sind Heilpraktiker in bestimmten Kantonen zugelassen, müssen aber auch in diesem Land die Prüfung abgelegt haben. In Spanien, Griechenland, Italien und der Türkei wird die Berufsausübung als Heilpraktiker geduldet. Ein juristischer Anspruch besteht allerdings nicht. In Großbritannien und Holland werden die Möglichkeiten nichtärztlicher Therapeuten stärker eingeschränkt. Wenn Sie sich in einem der genannten Länder niederlassen wollen, sollten vorab eigene Erkundigungen eingezogen werden.

Mehr Informationen zur Heilpraktikerausbildung erhalten Sie auf www.btb.info/heilpraktiker.

Unser aktuelles Studienprogramm mit weiteren Informationen sowie den Unterlagen zur Studienanmeldung erhalten Sie unter www.btb.info/infoanforderung.

Fordern Sie unser Informationsmaterial kostenlos und unverbindlich an: